Ein Drachenviereck aus einem Quadrat, ein aufgerichteter Schwanz und ein Wal, der auf beiden Seiten gleich aussieht
Falte das Quadrat von Ecke zu Ecke und öffne es wieder. Diese Falte ist die Diagonale, die Symmetrieachse des Wals. Falte nun die beiden Kanten, die an der unteren Ecke zusammentreffen, auf diese Linie. Jede Falte halbiert den 45°-Winkel zwischen einer Kante und der Diagonalen, also misst sie 22,5°: Sie ist eine Winkelhalbierende.
Jetzt ist das Papier ein Drachenviereck. Es hat zwei Paare gleich langer Nachbarseiten, ein langes und ein kurzes Paar, und seine vier Winkel sind 45°, 112,5°, 90° und 112,5°. Zusammen ergeben sie 360°, wie bei jedem Viereck. Die linke Hälfte des Drachens ist das Spiegelbild der rechten.
Drehe den Drachen so, dass die Spitze nach rechts zeigt. Falte die Spitze mit einer Falte nach oben, die 45° mit der Mittellinie bildet: Die Spitze zeigt dann gerade nach oben und ist die Schwanzflosse. Zum Schluss falte die breite Ecke mit einer Falte im 90°-Winkel zur Mittellinie nach hinten, damit der Kopf rund wird.
Halte bei jeder Falte an und frage den Tutor, warum die Falten 22,5° messen, wie sich die Winkel des Drachens addieren oder wo die Symmetrieachse liegt.