Folge einer Falte nach der anderen und halte an, wann du willst. Frag mich nach dem Drachenviereck, den 22,5°-Falten, der Symmetrieachse oder warum der Schwanz nach oben zeigt.

Papier-Wal

Ein Drachenviereck aus einem Quadrat, ein aufgerichteter Schwanz und ein Wal, der auf beiden Seiten gleich aussieht

Falte das Quadrat von Ecke zu Ecke und öffne es wieder. Diese Falte ist die Diagonale, die Symmetrieachse des Wals. Falte nun die beiden Kanten, die an der unteren Ecke zusammentreffen, auf diese Linie. Jede Falte halbiert den 45°-Winkel zwischen einer Kante und der Diagonalen, also misst sie 22,5°: Sie ist eine Winkelhalbierende.

Jetzt ist das Papier ein Drachenviereck. Es hat zwei Paare gleich langer Nachbarseiten, ein langes und ein kurzes Paar, und seine vier Winkel sind 45°, 112,5°, 90° und 112,5°. Zusammen ergeben sie 360°, wie bei jedem Viereck. Die linke Hälfte des Drachens ist das Spiegelbild der rechten.

Drehe den Drachen so, dass die Spitze nach rechts zeigt. Falte die Spitze mit einer Falte nach oben, die 45° mit der Mittellinie bildet: Die Spitze zeigt dann gerade nach oben und ist die Schwanzflosse. Zum Schluss falte die breite Ecke mit einer Falte im 90°-Winkel zur Mittellinie nach hinten, damit der Kopf rund wird.

Halte bei jeder Falte an und frage den Tutor, warum die Falten 22,5° messen, wie sich die Winkel des Drachens addieren oder wo die Symmetrieachse liegt.

Wie faltet man einen Papier-Wal?
Falte ein Quadrat von Ecke zu Ecke und öffne es, falte die beiden unteren Kanten auf diese Mittellinie, sodass ein Drachenviereck entsteht, drehe es mit der Spitze nach rechts, falte die Spitze nach oben für den Schwanz und die breite Ecke nach hinten für den Kopf.
Was ist ein Drachenviereck?
Ein Viereck mit zwei Paaren gleich langer Nachbarseiten. Es ist an einer Diagonalen achsensymmetrisch und seine Winkel ergeben zusammen 360°.
Warum ergibt das Falten einer Kante auf die Mittellinie 22,5°?
Die Kante und die Diagonale bilden einen 45°-Winkel. Legt man die eine auf die andere, wird dieser Winkel in zwei gleiche Teile geteilt, und die Hälfte von 45° ist 22,5°. Genau das macht eine Winkelhalbierende.
Welches Papier eignet sich am besten für einen Papier-Wal?
Ein Quadrat aus normalem Origamipapier oder aus Druckerpapier geschnitten funktioniert gut. Papier, das auf einer Seite farbig und auf der anderen weiß ist, zeigt die Falten deutlich.
Ist der Papier-Wal für Kinder leicht?
Ja. Er braucht nur einfache Tal- und Bergfalten, keine Rückfalten, deshalb können Kinder ab etwa sieben Jahren ihn falten.