Ein süßer Fuchs aus einem Quadrat, mit den Dreiecken und der Symmetrie, die darin stecken
Falte ein Quadrat von Ecke zu Ecke. Die Diagonale teilt es in zwei gleiche Dreiecke, jedes mit einem 90°-Winkel und zwei 45°-Winkeln. Zwei Seiten sind gleich lang, also ist es ein gleichschenkliges Dreieck. Die lange Seite ist die Diagonale des Quadrats, etwa 1,4-mal so lang wie eine Quadratseite.
Falte das Dreieck in der Mitte und öffne es wieder. Diese Falte läuft von der rechtwinkligen Ecke bis zur Mitte der langen Seite. Sie ist die Symmetrieachse des Fuchses: Sie teilt den 90°-Winkel in zwei 45°-Winkel, und die linke und die rechte Hälfte des Gesichts werden Spiegelbilder voneinander.
Falte jede seitliche Ecke nach oben um, sodass die gefaltete Kante auf die Mitte der schrägen Seite zeigt. Die Kante hat sich um 45° gedreht, also teilt die Falte diese Drehung genau in der Mitte: Sie ist eine Winkelhalbierende. Machst du das auf beiden Seiten, bekommst du zwei gleiche Ohren. Zum Schluss falte die obere Spitze nach unten und hinten, an einer Linie ein Drittel der Höhe über dem unteren Rand. Diese Falte ist parallel zur langen Seite, und die Spitze, die unten herausschaut, ist die Nase. Die Nase ist wieder eine 90°-Spitze, denn sie besteht aus denselben beiden 45°-Seiten.
Du siehst: Das fertige Gesicht ist genau so breit wie die Seite des Quadrats, mit dem du angefangen hast. Halte bei jedem Schritt an und frage den Tutor, warum die Ohren gleich sind, wo die Winkelhalbierende liegt oder warum ein Drittel eine so gute Nase ergibt.